Investment

Immobilien spielen eine zentrale Rolle im Rahmen der Kapitalanlage.

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Immobilien spielen im Rahmen der privaten wie der institutionellen Kapitalanlage eine zentrale Rolle.


Immobilien sind eine der wichtigsten Assetklassen neben Geldmarktinvestments, Aktien und Rentenpapieren. Der Vorteil einer Immobilienkomponente im Portfolio liegt vor allem darin, dass ein Immobilien Investment kaum mit den Entwicklungen an den Wertpapiermärkten korreliert. Immobilienanlagen eignen sich deshalb, um auf der Ebene des Gesamtportfolios eine Risikominderung durch Diversifikation in verschiedene Assetklassen zu erreichen.

Grundsätzlich setzt sich die Gesamtrendite einer Immobilieninvestition aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen aus der Mietrendite, die durch die laufenden Mieterträge erwirtschaftet wird, und zum anderen aus der Wertänderungsrendite, in der sich die zwischen Kauf und Verkauf eingetretenen Wertsteigerungen oder -verluste widerspiegeln. Bei einem rundum erfolgreichen Immobilien Investment sollten also möglichst kontinuierlich Mieterträge in einer Höhe erwirtschaftet werden, die die anfallenden Kosten und gegebenenfalls auch die Zahlungen für Zins und Tilgung übersteigt, so dass unter dem Strich ein Gewinn erzielt wird. Darüber hinaus sollte die Immobilie im Laufe der Zeit an Wert gewinnen und nicht etwa an Wert verlieren.

Investoren sollten sich insbesondere auf solche Standorte fokussieren, an denen die Bevölkerung wächst und nicht abnimmt. Denn dort ist in der Regel am Wohnungsmarkt, aber auch am Büro- oder am Einzelhandelsimmobilienmarkt mit einem deutlich besseren langfristigen Investmenterfolg zu rechnen als anderenorts. Denn das Vorhandensein einer möglichst großen Zahl potenzieller Mieter und deren Nachfrage beeinflussen nicht nur die Vermietungssituation, sondern auch die Wertentwicklung einer Investmentimmobilie. Und diese wiederum hängt nicht nur von der Entwicklung der Preise am Immobilienmarkt, sondern auch von der Vermietungssituation ab.

Weitere wichtige Aspekte sind die Leerstandsquote und das Flächenangebot in dem betreffenden Teilmarkt, die künftig zu erwartenden Fertigstellungsvolumina, die Gebäudequalität – insbesondere auch im Hinblick auf Energieeffizienz, die Mieterbonität sowie besondere Merkmale der Mikrolage, wie etwa die Verkehrsanbindung. All diese Punkte werden von institutionellen Investoren in der Regel sehr genau analysiert, geraten bei Immobilienanlagen von Privatanlegern jedoch mitunter leicht aus dem Blick. Um ein wirklich erfolgreiches Immobilien Investment realisieren zu können, sollten private Anleger in dieser Hinsicht jedoch nicht weniger anspruchsvoll sein als institutionelle.